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Montag, 06.02.2012
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Entstehung des Karate

Die jüngere Geschichte des Karate (jap.: für „leere Hand“) lässt sich nach Okinawa zurückverfolgen. Aufgrund der geographischen Lage war Okinawa bereits im 14. Jahrhundert Handelszentrum zwischen China und Japan und somit auch ein Zentrum des kulturellen Austauschs.

Auf diesem Weg kamen die ersten Eindrücke der chinesischen Kampfkünste nach Okinawa die sich mit den einheimischen Kampfkünsten (Te) vermengten und auf der Hauptinsel der Ryukyu-Inseln in den folgenden Jahrhunderten weiterentwickelt wurden.

Te wurde in verschiedenen Städten von Okinawa (zu diesem Zeitpunkt oft auch im Geheimen) gelehrt. Je nach Ort wurde dann das Te benannt (zum Beispiel Naha-te für „die Hand aus Naha).

Im Jahr 1868 wurde Funakoshi, Gichin in Shuri, einer Stadt auf Okinawa geboren. Funakoshi lernte in erster Linie von Meister Azato, Anko aber auch von Itosu, Yasutsune. Letztlich basiert das Karate Funakoshis auf Matsumuras Shorin Ryū.

Funakoshi tat sich bei der Reformation des Karate, insbesondere des Shorin-Ryu (Shuri-te) und der Shorei-Ryu (Naha-te) hervor als er diese Stile systematisierte.

1922 wurde Funkoshi nach Japan eingeladen um dort sein Karate in einem Vortrag zu präsentieren. Kano, Jigero der Begründer des Judo, bat Funakoshi zu bleiben und Karate zu lehren. 1924 eröffnete Funakoshi sein erstes Dojo in welchem er die folgenden Jahre Karate unterrichtete. Ebenfalls publizierte er mehrere Bücher die er mit „Shoto“, seinem Künstlernamen“ signierte. Schließlich wurde der Stil „Shotokan“ nach dem Pseudonymes von Funakoshi „Shoto“ benannt.

1949 wurde durch Nakayama, Masatoshi die Japan Karate Association (JKA) gegründet und Funakoshi als Cheftrainer ernannt. Die JKA war somit der erste Karateverband Japans und ist bis heute die qualitativ hochwertigste Vereinigung der Stilrichtung Shotokan.
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