Nun war vor allem Konzentration angesagt. Pascal, als wohl schon „alter Hase“ unter den Wettkämpfern, nahm seine langjährigen Kumite-Erfahrungen für die nächsten eineinhalb Stunden zum Ausgangspunkt. Er hatte ein Training konzipiert, das vor allem unsere koordinativen Fähigkeiten und damit Körper und Gehirn herausforderte.
So versuchten wir durch komplexe Übungen mit Kombinationen von Arm- und Beintechniken unsere Umstellungsfähigkeit, unser Reaktionsvermögen und auch die motorische Voraussetzung Schnellkraft zu schulen. Der Schwierigkeitsgrad erhöhte sich mit dem Fortlauf des Trainings. Durfte zunächst jeder für sich die Kombinationen einüben und in Schnelligkeit und Stärke steigern, wurden diese dann mit wechselnden Partnern unter immer wieder neuen Gesichtpunkten und schnellerem Rhythmus wiederholt.
Der Schwerpunkt lag auf der blitzartigen Umstellung aus der Verteidigungs- in die Angriffsposition, die Schwierigkeit darin, in beiden Situationen schnell und effektiv zu sein. Eine schweißtreibende Lektion - aber mit Humor und kleinen Anekdoten aus der Wettkampfwelt aufgelockert, so dass es nie zu verbissen wurde. Beste Voraussetzung, um dann den Abend, nach redlich verdienter Dusche, beim gemütlichen Hock in einer benachbarten Pizzeria ausklingen zu lassen. Danke an alle, die da waren, danke an Pascal für Muskelkater und Gehirnjogging.
Bis zum nächsten Dan Shakai!
Rei und oss.
Sibylle

